Jetzt liegt es an Puchenstubnern. Christian Eplinger über die Nahversorgung in der kleinsten Bezirksgemeinde.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 05. September 2017 (05:00)

Mit 316 Einwohnern ist Puchenstuben mit Abstand die kleinste der 18 Gemeinden im Bezirk. Und dennoch hat man etwas geschafft, wovon viele größere Gemeinden auch außerhalb des Bezirks nur träumen: Puchenstuben hat wieder einen Nahversorger. Alle Güter des täglichen Bedarfs – insgesamt rund 1.500 Produkte – bekommt man dort.

Zugegeben mit 50 Quadratmetern Verkaufsfläche ist der Markt in Puchenstuben nicht gerade der größte „Supermarkt“. Für die Puchenstubner ist er aber eine wertvolle Infrastruktureinrichtung. Diese wieder in den Ort zu bekommen, hat man geschafft, weil alle an einem Strang gezogen haben. Und mit Horst Fahrnberger hat man einen einheimischen Betreiber, dem Puchenstuben am Herzen liegt.

Jetzt liegt es an den Puchenstubnern selbst, zu zeigen, dass auch ihnen der Nahversorger eine Herzensangelegenheit ist. Man muss nicht aus 20 verschiedenen Joghurts wählen können. Aber man muss im Ort einkaufen, um die Nahversorgung nachhaltig zu sichern – nicht nur am Eröffnungstag.