Keine Zeit für Experimente. Über den Run auf die Routiniers.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 21. Januar 2020 (00:47)

Noch dauert es ein bissl, ehe auf den Plätzen der Region wieder die Kugel rollt. Die Mannschaften befinden sich allerdings bereits wieder im Vorbereitungsmodus, die Transferprogramme sind großteils abgeschlossen. Und bis auf das etwas überraschende Ende der Zusammenarbeit zwischen dem FC Göstling und Damian Misan ist in den letzten Wochen genau das passiert, was man sich erwarten konnte: Es wurden Routiniers gesucht und gefunden.

Tomas Kucernak, Martin Ziska und Andreas Schluder sollen dem SC Wieselburg im Abstiegskampf der 2. Landesliga West mit ihrer Erfahrung einen Vorteil verschaffen. Selbiges gilt für Bernd Hintersteiner, Michael Aigner und Florian Reisinger bei der ÖTSU Steinakirchen in der 1. Klasse West. Der SC Gresten-Reinsberg rüstet sich mit Raphael Kowarik für den Kampf um den Meistertitel in der 2. Klasse Alpenvorland.

Warum die Vereine fast ausschließlich nach Routiniers gesucht haben? Weil im Winter die Zeit für Experimente fehlt. Neuzugänge müssen einschlagen, dem Team sofort weiterhelfen, oftmals dabei helfen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Die Zeit für Experimente können sich die Clubs durch gute Arbeit erarbeiten. Und sie wird garantiert auch wieder kommen. Aber eben später.