Keiner will so wirklich. Armin Grasberger über die bisher spannende Spielzeit 2018/2019.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 11. September 2018 (05:00)

Verfolgen Sie die Deutsche Bundesliga? Sind Sie eventuell Fan eines Teams aus unserem Nachbarland? Dann Hand aufs Herz: Kribbelt es vor Meisterschaftsstart wirklich noch so richtig? Oder ist die jahrelange Dominanz des FC Bayern München nicht doch ein klein wenig, naja, fad?

Sollten Sie die letzte Frage mit „Ja“ beantwortet haben, wie wäre es dann zum Beispiel mit einem Ausflug in die regionale Fußballwelt? Obwohl jetzt nämlich doch schon einige Runden gespielt sind, zeichnet sich in vielen Ligen mit Bezirksbeteiligung bisher kein klarer Favorit ab. Wieselburg sucht in der 2. Landesliga West noch nach seiner Konstanz, liegt sechs Zähler hinter der Spitze, hat aber ein Spiel in der Hinterhand.

Oberndorf und Purgstall finden sich in der Gebietsliga West wiederum punktegleich auf den Rängen zwei und drei wieder. In der 2. Klasse Alpenvorland kam Gresten-Reinsberg zuletzt „nur“ zu zwei Remis und musste die Tabellenführung abgeben. Scheibbs hingegen schlug zu Hause den Favoriten aus Kirchberg. Es bleibt also spannend.

Und die Chancen für die Bezirksteams bleiben intakt. Denn bisher will keiner der Top-Vereine so wirklich. Die Meisterfrage wird deshalb wohl erst in den letzten Runden geklärt werden. Anders als bei unsren nördlichen Nachbarn.