Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von Armin Grasberger

Man muss den Hut ziehen. Armin Grasberger über die zuverlässige Talenteschmiede SC Göstling-Hochkar.

Es ist beinahe so sicher wie das Amen im Gebet: Im Ski-Weltcupzirkus geht ein Talent des SC Göstling-Hochkar an den Start. Wann das zum letzten Mal nicht der Fall war? Gute Frage. Das liegt wohl doch schon einige Jahrzehnte in der Vergangenheit.

Hängt ein Göstlinger oder eine Göstlingerin die Ski an den Nagel, dauert es in der Regel nicht besonders lang und der nächste Ybbstaler oder die nächste Ybbstalerin katapultiert sich aus den Starthäusern dieser Ski-Weltcup-Welt. Nach Thomas Sykora kamen Kathrin Zettel und Andreas Buder. Nach Buder und Zettel kam Katharina Gallhuber und jetzt eben noch Christoph Krenn.

„Es fühlt sich wie ein Traum an. Einmal im Weltcup zu starten war schon immer mein großes Ziel“, schwärmt der 22-Jährige im Interview mit der NÖN Erlauftal. Krenns Debüt ging am 27. Dezember in Santa Caterina (Anm. d. Red.: nach Redaktionsschluss) über die Bühne. Seine Zielsetzung: „Mit Spaß Ski fahren“.

Das tun sie generell, die Göstlingerinnen und Göstlinger. Die Dichte an Top-Talenten, die immer und immer wieder den Sprung auf die ganz große Ski-Bühne schaffen, ist beeindruckend. Man kann gar nicht oft genug den Hut vor der hervorragenden Arbeit ziehen, die am Hochkar geleistet wird.