Spätfolgen zu befürchten. über die neueKlasseneinteilung in den 2. Klassen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 09. Juni 2021 (02:23)

Jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Jene alte Weisheit trifft wohl Jahr für Jahr für die Klasseneinteilung in den untersten Amateurligen zu. Durch den Rückzug von Radlberg aus dem Meisterschaftsbetrieb soll es zu einem gravierenden Einschnitt kommen. Aus den bisher vier zweiten Klassen in der Hauptgruppe West sollen drei werden. Auf den ersten Blick ein gutes Unterfangen. Die geografische Nähe der Klubs ist in den jeweiligen Klassen gegeben. Auch in der 2. Klasse Yspertal ist die Erleichterung über eine Aufstockung auf 14 Teams groß. Anders hingegen in der 2. Klasse Ybbstal. Da ist die Stimmung alles andere als positiv. 16 Klubs sind den Vereinsvertretern zwei zu viel. Nachvollziehbar: Vier Wochen würden pro Halbsaison dazugekommen. Die Belastung wäre enorm für die Amateurkicker sowie Funktionäre. Zudem kommt dazu, dass in Ortschaften wie Göstling oder Hollenstein an einen Frühjahrsbeginn Anfang März, aufgrund winterlicher Verhältnisse, nicht zu denken ist.
Das Risiko mit 16 Klubs in der 2. Klasse steigt, dass ein weiterer Verein dem Beispiel Radlberg folgt. Das ist dann eine coronabedingte Spätfolge.