Streicheleinheit oder Watschn. Über die konträren Verläufe der bisherigen Vorbereitungen.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 25. Februar 2020 (07:57)

Riesenschritte sind es noch nicht, mit denen sich die Rückrunde den neun Bezirksvereinen nähert. Ganz hinten am Horizont zeichnen sich aber zumindest schon die Umrisse der Frühjahrssaison ab. Und je nach Blickwinkel kommt da ein laues Sommerlüftchen angeschwebt oder eine gewaltige Gewitterfront angerauscht.

Die SVg Purgstall macht zum Beispiel da weiter, wo sie im Herbst aufgehört hat. Trotz teilweise arg dezimiertem Kader gibt der Herbstmeister der 2. Landesliga West bereits jetzt wieder ein beeindruckendes Bild ab. Ligakonkurrent und Nachbar SC Wieselburg scheint sich nach eher durchwachsener Hinrunde auch endlich gefunden zu haben. Die ÖTSU Steinakirchen hat das Toreschießen wiederentdeckt und schöpft somit neue Hoffnung für den Abstiegskampf in der 1. Klasse West.

Und neue Hoffnung schöpft auch der wieder treffsicherere SC Gresten-Reinsberg, wenn es um die Beantwortung der Meisterfrage in der 2. Klasse Alpenvorland geht. Für die Ligakollegen vom ASV Kienberg/Gaming gibt es nach der 1:10-Watschn gegen Opponitz hingegen noch viel zu tun, bei so wenig Zeit.

(Sprichwörtliche) Streicheleinheiten vs. (sprichwörtliche) Watschn. Schön, aber vielleicht einschläfernd vs. grauslich, aber sicher alarmierend.