Über die Frage, wer so etwas tut.

Von Karin Katona. Erstellt am 24. Februar 2020 (15:41)

Ein jämmerlich verendetes Kaninchen, im Käfig abgestellt neben einem Müllcontainer. Eine Katze, von einem Unbekannten einfach so erschossen – das sind Vorfälle, die Tierfreunde fassungslos machen. Zugegeben, Berichte über Tierquälerei sind ebenso alltäglich wie wirkungslos, denn gelesen werden sie nicht von den Tätern, sondern von denen, die ohnehin allen Lebewesen mit Respekt begegnen.

Und sich die immer gleiche vergebliche Frage stellen: Wer macht so etwas? Wie löst jemand, der mutwillig eine Katze erschießt, in seinem Leben zwischenmenschliche Konflikte? Hat der, der ein Kaninchen so lange vernachlässigt und quält, bis es stirbt, vielleicht noch andere Lebewesen in seiner „Obhut“?

Tierschützer fordern strengere Gesetze, härtere Strafen – mit Recht. Aber auch wir selber können einen Beitrag leisten: Die Augen für etwaige Vorfälle offen halten, Bewusstseinsarbeit betreiben und – nicht zuletzt – unseren Kindern den Respekt vor dem Leben vorleben.