Wieselburg schnauft durch

Erstellt am 09. September 2020 | 00:50
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Über den perfekten Start des SC Wieselburg.

Zwei Spiele, sechs Punkte. Derbysieg gegen den absoluten Titelfavoriten vor würdiger Kulisse. Der SC Wieselburg darf zufrieden sein mit dem Meisterschaftsauftakt in der 2. Landesliga West.

Beispielsweise Trainer Rudolf Vogel. Der hat nach Jahren des Improvisierens und (manchmal mehr, manchmal weniger akuten) Abstiegskampfes nun endlich die Möglichkeit, so zu spielen, wie er sich das vorstellt. Und die Mannschaft folgt ihm. Sie setzt das um, was Vogel vorgibt.

Oder Robert Gnant. Der Obmann sei stellvertretend für all jene Funktionäre genannt, die es dem Trainer ermöglicht haben, sich seinen Wunschkader zusammenzustellen. Die Menge an Arbeit, die im Hintergrund notwendig ist, können wohl nur wenige Matchbesucher auch nur ansatzweise erahnen.

Oder Stürmer Gabriel Hinterberger. Der Comebacker. Aus einem funktionierenden Kollektiv einen herauszuheben, das gehört sich eigentlich nicht. Aber nach seiner ewig langen Verletzungspause, in der mancherorts schon vom Karriereende gesprochen wurde, schreibt er mit seinen Toren gerade DIE Geschichte der jungen Saison.

Ausruhen wird sich der SCW auf dem Erreichten nicht, keine Frage. Ein kurzes Durchschnaufen sei aber erlaubt.