Wissen, von wo es herkommt. Christian Eplinger über das Einkaufs erlebnis am Wochenmarkt.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 29. August 2017 (05:00)

Die Lebensmittelkennzeichnung ist in aller Munde. Die Konsumenten wollen wissen, woher ihre Produkte kommen. Die heimischen Bauern wollen ihre Produkte klar gekennzeichnet haben, um sich von der internationalen Konkurrenz und heimischer Minderqualität abzuheben.

Denn der bewusste Griff zu hochwertiger heimischer Qualität wird auch den Kunden immer wichtiger. Nicht umsonst dürfen Produkte von Direktvermarktern und Produzenten aus der Region in heimischen Supermärkten nicht mehr fehlen. Mit dem Regionalregal oder gar dem Mostviertel-Verkaufsregal versucht man zu punkten – und punktet auch zum Glück.

Der neue Boom der Bauern- und Wochenmärkte, der jetzt im Bezirk feststellbar ist, ist der nächste Schritt. Das direkte Gespräch zwischen Konsumenten und Produzenten. Die Überzeugung, genau zu wissen, von wo es herkommt, gibt Sicherheit. Dazu kommt der angenehme Nebeneffekt, dass man am Markt oft Bekannte trifft. So wird der Wochenmarkt-Einkauf zum gemütlichen „Shopping-Erlebnis“ – und das ganz ohne großartiges Shopping-Center.