Erstellt am 12. Juni 2018, 05:00

von Raimund Bauer

Legionäre ebneten den Weg. Raimund Bauer über die Weichenstellung bei der SVg Purgstall.

Mit Rang vier und einem Respektabstand zu Meister Rabenstein beendet die Spielvereinigung Purgstall die Gebietsliga-West-Saison. Nach dem kleinen Umbruch im Sommer folgte bei den Purgstaller der nächste Schritt.

Was in den vergangenen Jahren immer wieder ausgegeben wurde, ist jetzt endgültig umgesetzt. Die Purgstaller verzichten ab er kommenden Spielzeit komplett auf Legionäre. Im Vordergrund stehen gebürtige Purgstaller oder Spieler aus der Umgebung, wie jetzt der aufstrebende Keeper Lukas Fallmann oder der Wieselburger Thomas Buschenreithner. Somit sind die Zeiten vorbei, als man dem jetzigen Tabellenvierten als Legionärstruppe bezeichnete. Immerhin spielten beim Aufstieg von der 2. Klasse Alpenvorland in die 1. Klasse West vier gebürtige Ungarn.

Doch in der dieser Phase war es der einzige Weg, um wieder aus den Kellern des Amateurfußballs aufzusteigen. Denn die im Nachwuchs ausgebildeten Purgstaller suchten bei höherklassigen Vereinen ihr Glück. Nun kehren sie zurück. Auch deswegen, da sich die SVg nun in der Gebietsliga West einen Namen gemacht hat.

So sehr man die Legionäre auch verteufeln möchte, ebneten sie dennoch den Weg, für die jetzt umso mehr verfolgte Purgstaller Vereinsphilosophie.