Machtspiel mit einem Verlierer

über die Absage des Snowboard-Weltcups am Ötscher 2022.

Erstellt am 14. Juli 2021 | 05:58

Die im Jänner 2022 geplanten Snowboard-Weltcuprennen werden nicht am Ötscher stattfinden. Eine knappe Meldung seitens des Mehrheitseigentümers der Ötscherlifte, die für Kopfschütteln, Unmut und Ärger in der Region und im Land sorgt. Denn mit der Region oder dem Land – immerhin 40-prozentiger Teilhaber bei den Ötscherliften – hat im Vorfeld keiner gesprochen. Sie werden vor vollendete Tatsachen gestellt. Und zwar vom Ex-ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel. Seine Firmengruppe hält die Mehrheit an den Ötscherliften.

Mit dieser Absage konnte er es den „bösen“ Niederösterreichern heimzahlen, dass sich deren Landespräsident bei der Nachfolgefrage im ÖSV gegen ihn und seine Kandidatin gestellt hatte. Öffentlich würde das so keiner der Beteiligten sagen, hinter vorgehaltener Hand dafür umso lauter. Da ist von Kindergarten, Trotzreaktion, Groll oder Machtspielen eines alten Mannes zu hören. Alles egal: Der große Verlierer dabei ist die Region.