Manchmal braucht‘s Glück. Armin Grasberger über das Debüt von Michal Ordos in Wieselburg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 27. März 2018 (05:00)

Was für ein Einstand. Michal Ordos hat sich den Fans seines neuen Vereins mit einer Glanzleistung vorgestellt. Der Neo-Legionär des SC Wieselburg schoss die Braustädter beim 4:1 gegen Weißenkirchen mit drei Treffern quasi im Alleingang zum Sieg. Bilderbuch.

Über die Qualitäten des 35-jährigen Angreifers braucht man nicht zu streiten. Er weiß, wo das Tor steht. Und er weiß auch, wie man die Kugel darin versenkt. Dementsprechend war es nachvollziehbar, als die Verantwortlichen des SCW auf der Suche nach Ersatz für den abgewanderten Marek Kaszak an Ordos gedacht haben.

Dabei war der bei den Braustädtern eigentlich gar nicht erste Wahl. Wunschstürmer Patrik Levcik hatte Wieselburg, kurz vor der Vertragsunterzeichnung, doch noch abgesagt und wechselte zu Gebietsligist Hainfeld.

Zwei Wochen später wurde dann eben Ordos verpflichtet. Natürlich ist es nach einer Partie noch zu früh, ein Fazit zu ziehen. Keine Grundlage, keine Sinnhaftigkeit. Der Angreifer wird aber sowohl von Trainer Markus Hieß als auch von Sektionsleiter Richard Scheidl in höchsten Tönen gelobt. Es dürfte also passen. Trotz vermeintlichen Rückschlages ist am Ende also doch noch alles gut ausgegangen. Manchmal braucht‘s eben ein wenig Glück.