Der Preis des Erfolgs. Über das Abschneiden des SKU Amstetten.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 05. August 2020 (00:31)

Der fünfte Platz in der 2. Liga. Für den SKU Amstetten ein Erfolg, der mit jenem des Aufstiegs in die zweithöchste Spielklasse fast vergleichbar ist. Wie Trainer Jochen Fallmann und seine Mannschaft nach der Coronapause aufgetreten sind, sorgte dafür, dass der SKU das beste Ergebnis in der Vereinshistorie eingefahren hat. Ein Erfolg, der aber schlussendlich auch seinen Preis hat.

Die guten Leistungen der Truppe weckten auch bei anderen Klubs Begehrlichkeiten. Nach seiner guten Performance verabschiedete sich Daniel Maderner in Richtung Altach. Auch hinter einem Verbleib von David Peham steht, trotz Vertragsverlängerung, noch ein Fragezeichen. Vor allem die Ausstiegsklausel für Bundesliga und Ausland machen dies möglich. Doch auch diejenigen, die nicht viel Einsatzzeit bekamen, verlassen den Klub. Schlussendlich stehen bisher nur zwölf Spieler für die erste Mannschaft unter Vertrag. Nach der erfolgreichen Saison wartet auf die Vereinsverantwortlichen nicht die verdiente Sommerpause, sondern noch mehr Arbeit, um wieder eine schlagkräftige Truppe für die bald kommende Spielzeit zu stellen.

Die Schwierigkeit: Das Damoklesschwert der Auswirkungen der Coronakrise ist allgegenwärtig. Planungssicherheit sieht anders aus.