Leidenschaft zum Sport. Über das Zeichen des Laufmeetings und Mostimann.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. Juni 2020 (00:40)

Schön langsam sprießen die Sportereignisse nach der Corona-Pause wieder aus dem Boden. Egal ob beim ersten Lauf-Abendmeeting in Waidhofen oder bei der Generalprobe für den Mostiman Ende Juli in Wallsee: Wettkampffeeling lag wieder in der Luft.

Dabei hatten beide Organisatoren, Sportunion Waidhofen mit Milan Eror oder die RATS Amstetten mit Bernhard Keller, mit einigen Widerständen zu kämpfen. Allen voran standen die Verordnungen. Nicht nur einmal war beim Laufmeeting in Waidhofen Sprecher Leo Schauppenlehner bemüht, alle Athleten auf den Abstand hinzuweisen. Der imaginäre Babyelefant hatte Hochkonjunktur. Auch die Zuteilung der Laufbahnen wurde ernst genommen.

Beim Triathlon hat Bernhard Keller nach über zwei Monaten Ausarbeitung mit dem Triathlonverband ein entsprechendes Konzept. Daher fällt der Massenstart beim Schwimmen. Auch die Wechselzone musste vergrößert werden. Ebenso ist das Windschattenfahren bei der Staatsmeisterschaft verboten. Trotz der Auflagen und der verbundenen Strapazen war den Athleten auch die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Endlich wieder ein Wettkampf, endlich wieder reale Vergleichskämpfe und keine virtuellen Austragungen. Die Kontrahenten persönlich zu treffen — wenn auch mit Abstand — sorgte gleich für ausgesprochene gute Stimmung.

Die Veranstalter haben damit einen ersten kleinen Schritt in Richtung Normalität möglich gemacht. Dabei steht aber nicht die monetäre Absicht, sondern die reine Leidenschaft zum Sport im Vordergrund.