Neue Saison, neues Glück

Armin Grasberger über den Reiz einer neuen Spielzeit.

Armin Grasberger
Armin Grasberger Erstellt am 05. Juni 2018 | 05:00
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Am Ende geht der Bezirk also leer aus. Keiner der drei Vereine, die bis zuletzt in ihrer Liga im Meisterschaftsrennen mitgemischt hatte, darf über den Titel jubeln. Der SC Wieselburg musste in der 2. Landesliga West dem SCU Kilb den Vortritt lassen. Der SV Oberndorf vermochte in der Gebietsliga West den SC Rabenstein nicht mehr unter Druck zu setzen. Und der SC Gresten-Reinsberg musste die Souveränität des SV Krummnußbaum anerkennen. Drei Mal schade, drei Mal aber auch kein Weltungergang.

Was die bald abgelaufene Spielzeit 2017/2018 bewiesen hat, ist die Tatsache, dass die Bezirksvereine vorne mitmischen können. Es war spannend bis zum Schluss. So gesehen darf sich der geneigte Fan des Bezirks-Kicks schon auf die kommende Saison freuen. Wir wissen ja jetzt, was alles möglich sein könnte.

Ein Selbstläufer wird der Kampf um dem Titel aber natürlich in keiner der fünf Ligen mit Bezirksbeteiligung. Es geht nur über harte Arbeit. Auf und abseits des Platzes. Die Funktionärsriegen der Vereine rotieren im Hintergrund mit Sicherheit bereits. Sie arbeiten auf Hochtouren daran, schlagkräftige Teams für die kommende Saison zu formen. Damit im Sommer 2019 an dieser Stelle vielleicht doch ein Meistertitel bejubelt werden darf.