Nicht die feine Art, aber .... Christian Eplinger über den Optimismus bei Wieselburgs Hotelplanern.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 16. Juni 2014 (12:34)

Die Verantwortlichen hinter der Wieselburger Hotelerrichtungs GmbH überlassen nichts dem Zufall. Auf den achtstündigen Verhandlungsmarathon waren sie bestens vorbereitet, auch wenn noch einige Ergänzungen nachzubringen sind. Obwohl eine nötige Lärmschutzmauer für die Anlieferungszone des Hotels bei drei bis fünf Lieferbewegungen pro Tag angesichts der direkt daneben befindlichen LB25 ohnehin so manchen den Kopf schütteln lässt.

Die gute Vorbereitung zeigte auch die Tatsache, dass man Hotel-Kritiker Wolfgang Binder mit einem Schachzug bei der eigentlichen Hotel-Bauverhandlung außen vor ließ. Binder hatte nämlich keine Anrainer-Stellung in der Bauverhandlung Hotel, da dieses mehr als 14 Meter von seiner Grundgrenze weggebaut werden soll.

Von der Errichtungs GmbH nicht die feine Art, aber eine, mit der man sich erhofft, doch schneller ans Ziel zu kommen. Denn Binders Einspruchmöglichkeiten sind damit begrenzt. Und irgendwie schwebt im Hinterkopf die Landesausstellung 2015 als Werbeplattform für das neue Hotel doch noch durch die Köpfe.