Noch Sand im Getriebe

Armin Grasberger über den holprigen Saisonstart der Bezirksteams.

Erstellt am 04. April 2018 | 05:00
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So richtig in Gang kommen will der Meisterschaftsbetrieb im Frühjahr 2018 noch nicht. Bei der Masse an Spielabsagen fällt es vielen Spielern außerdem schwer, in einen Rhythmus zu finden. Verständlich.

Die Bezirksteams mit Titelchancen vermochten das vergangene Wochenende jedenfalls nicht wirklich für ihre Belange zu nutzen. Wieselburg entführte zwar verdient einen Punkt aus Schrems, verlor aber Boden auf den Tabellenführer der 2. Landesliga West, den SCU Kilb. Oberndorf unterlag in Euratsfeld, wetzte die Scharte in Ratzersdorf wieder aus. Den Platz an der Gebietsliga-Sonne genießt die Kern-Elf aber nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Zusätzlich hat Verfolger Rabenstein ein Spiel weniger ausgetragen. Purgstall wiederum hat mit der Heimniederlage gegen Oed versäumt, den Abstand zur Spitze zu verringern. Und Lunz am See musste in der 2. Klasse Ybbstal, trotz eines Punktgewinns in Sonntagberg, den Rückstand auf Tabellenführer Hausmening anwachsen lassen.

Alles keine Tragödien. Eine Meisterschaft ist ja auch ein Marathonlauf, kein Sprint. Aufgrund des teilweise unregelmäßigen Rückrundenauftaktes ist vielleicht da und dort noch Sand im Getriebe. Der kann bis zum Wochenende aber schon komplett verschwunden sein.