Nominierung großer Erfolg. Raimund Bauer über einen Start von Katharina Gallhuber bei der WM.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 14. Februar 2017 (04:00)

Als einzige Niederösterreicherin scheint die junge Göstlingerin Katharina Gallhuber im ÖSV-Kader der Weltmeisterschaft in St. Moritz auf. Ob ein Start in der Schweiz erfolgt, zeigt sich erst nach dem Heimrennen am Hochkar. Wenn die 19-Jährige den Heimvorteil zu nutzen weiß, steht einem Start bei der WM nichts im Weg.

Bisher zeigte die Karriere der Göstlingerin steil nach oben. Im letzten Jahr gelang der Durchbruch im Weltcup mit dem elften Platz beim Nachtslalom in der Flachau. Nach dem zweiten Rang in der Slalom-Gesamtwertung des Europacups ist in dieser Saison ein Startplatz im Weltcup garantiert.

Dort muss nun Konstanz in den Leistungen Einzug halten. Dass sich Gallhuber für einen Start bei der Weltmeisterschaft sportlich qualifiziert hat, bewies bereits der letzte Europacup-Slalom in Bad Wiessee. Hinter vier arrivierten Weltcupläuferinnen landete Gallhuber auf Rang fünf. Egal wie das Ergebnis beim Slalom beim Heimrennen ausgeht, St. Moritz lässt grüßen. Umsonst verabschiedete die Gemeinde Göstling die 19-Jährige nicht in die Schweiz.

Für die Göstlingerin heißt eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft Erfahrungen sammeln, damit bei der nächsten Medaillenentscheidung ein Kampf darum angenommen werden kann.