Rettung aus den eigenen Reihen?. Über die Flaute in der Offensive des SC Wieselburg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 15. Oktober 2019 (01:28)

So kann man sich täuschen. In der Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 sah es so, als habe sich der SC Wieselburg gut für die neue Spielzeit verstärkt. Nach neun gespielten Runden finden sich allerdings erst sieben Zähler auf dem Konto der Braustädter, der SCW liegt in der 2. Landesliga West nur auf Rang elf. Am kommenden Wochenende wartet das Auswärtsspiel bei Tabellenschlusslicht Herzogenburg. Eine immens wichtige Partie.

In den jüngsten Spielen wurde das grundlegende Wieselburger Problem offensichtlich. Es fehlt an Durchschlagskraft in der Offensive. Zwar hat der SCW mit Petr Hosek einen sehr guten Stürmer verpflichtet. Er allein kann aber auch nicht alle Kastanien aus dem Feuer holen. Der zweite neue Legionär, Jakub Petr, enttäuscht bisher, dürfte nicht ganz fit sein und sich im Winter wohl einen neuen Verein suchen müssen.

Stichwort Winter: In dem muss auch der SCW aktiv werden. Zu dieser Jahreszeit starke Kicker zu finden, ist bekanntlich aber schwer. Vielleicht kommt die Rettung ja aus den eigenen Reihen. Der langzeitverletzte Gabriel Hinterberger wird im Jänner voraussichtlich wieder ins Training einsteigen. Auch Sebastian Punz könnte zurückkehren. Über all dem schwebt aber noch der Konjunktiv. Es muss sich also wohl mehr tun.