Leidenschaft ist noch größer. Über das langsame Erwachen des Amateurfußballs.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 12. Mai 2021 (02:37)

Schön langsam kommt wieder Schwung in den Amateurfußball. Die bevorstehenden Öffnungsschritte am 19. Mai lassen die Klubs aus der „Corona-Pandemie-Lethargie“ erwachen. Beweise dafür: die schon vollzogenen Wechsel bei den Bezirksklubs. Alexander Hiesberger verlässt Oberndorf in Richtung Wieselburg. Daher soll nun auch bei den Melktalern nachgerüstet werden. Schon zuvor kam mit Stefan Kogler ein neuer Trainer zum SVO.

Der bisherige Coach Markus Kerschner bleibt dem Gebietsligisten aber als Spieler erhalten. Noch ruhiger auf Transfermarkt geht es hingegen in der 1. und 2. Klasse zu. Da liegt der Fokus im Grundlegenden im Amateurkick: der Leidenschaft wieder nachgehen zu können. Die Verantwortlichen der Klubs eruieren mehr, ob der vorhandene Kader auch in der nächsten Spielzeit wieder mitzieht. Denn die über halbjährige Pause zeigte so manchem Kicker, dass es auch andere freizeitfüllende Hobbys gibt.

Bisher sieht es aber bei den Klubs so aus, als ob die Leidenschaft zum Kicken noch immer größer ist und die im Herbst anstehende Meisterschaft freudig erwartet wird.