Auf das Naserl vertrauen. Armin Grasberger über den Wechsel auf Wieselburgs Trainerbank.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 05. Dezember 2017 (03:09)

Lange hat es nicht gedauert. Der SC Wieselburg hat nach der Trennung von Heinrich Steiner, der die Braustädter in der Hinrunde auf Platz drei der 2. Landesliga West geführt hat, einen neuen Trainer präsentiert. Markus Hieß soll den SCW in die Zukunft führen.

Festlegen, wohin die Reise gehen soll, will sich der neue Trainer im Gespräch mit der NÖN Erlauftal nicht. Er werde nicht an Tabellenplätzen gemessen werden, erklärt Hieß. Die Entwicklung der Mannschaft stünde im Vordergrund. So weit, so gut, so nachvollziehbar. Mit der Trennung von Steiner, dem die erforderliche Trainer-Lizenz für die 1. Landesliga gefehlt hat, wurde seitens des SC Wieselburg aber ein klares Zeichen gesetzt. Wir wollen rauf. Das lässt sich nicht mehr wegdisktuieren.

Ein derartiges Zeichen steigert natürlich die Erwartungshaltung rund um den Verein. Aber Ambitionen sind ja da, um an ihnen zu wachsen. Nicht um daran zu scheitern. Setze ich mir keine Ziele, verharre ich stets an derselben Stelle. Auch fad, irgendwie.

Die Verantwortlichen des SC Wieselburg haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie das richtige Naserl, den richtigen Riecher haben. Durchaus möglich, dass ihnen diesmal wieder ein Volltreffer gelungen ist.