Da wo Lunz ist, ist oben. Über den Erfolgslauf der ASKÖ Lunz am See.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 30. September 2020 (02:17)

Der Titel des nebenstehenden Artikels lautet „An Spitze gestürmt“. Er fasst die ersten Meisterschaftswochen des SC Wieselburg in der 2. Landesliga West recht treffend zusammen. Dem starken Start der Braustädter haben wir uns an dieser Stelle allerdings schon öfter gewidmet. Der erwähnte Titel ist dennoch wichtig.

Denn er trifft auch auf die ASKÖ Lunz am See zu. Die Kicker aus der Seegemeinde sind ebenfalls „an die Spitze gestürmt“. Vielleicht nicht in dieser Vehemenz wie die höherklassigen Bezirkskollegen aus Wieselburg, wer in der 2. Klasse Ybbstal aktuell warum vom Platz an der Sonne lacht, ist in Wahrheit aber auch nebensächlich.

Fest steht: Da wo Lunz ist, ist oben. Nach dem Beinahe-Karriereende von Bernhard Schachner und dem plötzlichen Wechsel auf der Trainerbank, sprach von außen betrachtet eigentlich nichts für einen derartigen Lauf. Aber Ex-Bundesligakicker Schachner ist doch wieder fit, und Coach Christian Pechhacker scheint einen guten Draht zum Team, und noch bessere Ideen zu haben.

Eine schöne Momentaufnahme in jedem Fall. Und richtet man den Blick nur ein klein wenig weiter nach unten, dann lauert da, lediglich einen Punkt dahinter, mit dem FC Göstling ein Bezirkskonkurrent. Das Derby steigt am 10. Oktober.