Die Geschichte von der Krise. Armin Grasberger über den Leidensweg von Philipp Plank.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 10. Juli 2018 (02:11)

Was steht im Mittelpunkt? Worum dreht sich mein Leben? Egal wie die Antwort lauten mag, eines bleibt immer gleich: Bricht dieser Mittelpunkt weg, kommt das einer Katastrophe gleich. Was hat das alles noch für einen Sinn?

Für Philipp Plank stellte sich diese ultimative Frage im vergangenen Jahr. Der Purgstaller Kicker laborierte schon während seiner Zeit beim SC Ritzing an Schmerzen im Bauchbereich. Nach seinem Wechsel zum Kapfenberger SV wurden die so schlimm, das nichts mehr ging. (Späte) Diagnose: Schambeinentzündung. Ein Dreiviertel-Jahr Zwangspause. Die nagende Ungewissheit stets im Nacken. Wann werde ich wieder spielen können? Werde ich überhaupt jemals wieder spielen können?

Die Antwort lautete zum Glück „Ja“. Der Purgstaller meldete sich im November 2017 zurück, schoss sein erstes Tor für die Steirer und wechselte jetzt zum Wiener Sport-Club. Die schwierige Zeit hat ihn dankbarer gemacht, erzählt er im Interview. Er sei einfach froh, dass er wieder ohne Schmerzen kicken könne.

Alte Geschichten sind deshalb alt geworden, weil sie immer wieder durchlebt werden. Von unzähligen Menschen. Die Geschichte von der Krise, aus der man gestärkt und fokussiert herauskommt, ist jetzt auch die Geschichte von Philipp Plank.