Es kann ja nicht immer regnen. Über die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 21. Oktober 2020 (01:07)

Warum an dieser Stelle so oft über Fußball geschrieben wird? Weil dort die Expertise liegt. Also vermeintlich. Unter Anführungsstricherln halt. Und weil es sich in der Regel von selbst schreibt. Ein paar Gedanken, ein bissl ausformuliert. Fertig.

Aber worüber schreiben, wenn die Fußball-Saison grade eher so dahinvegetiert? Worüber schreiben, wenn der Auftakt zum Ski-Weltcup ohne Bezirksbeteiligung über die Bühne gegangen ist? Worüber schreiben, wenn die Damen der ASKÖ Purgstall in der 2. Bundesliga nach fulminantem Start die zweite Niederlage in Folge kassiert haben, wenn Christian Steinhammer bei der Halbmarathon-WM zwar bester Österreicher wurde, in den Kampf um die Medaillen aber nicht eingreifen konnte? Worüber, wenn es nicht der x-te Krisenkommentar werden soll?

Gute Frage. Vielleicht darüber, dass mit Sicherheit auch wieder bessere Zeiten kommen. Zeiten, in denen alles wie am Schnürchen läuft. Zeiten, in denen einfach alles funktioniert und nicht immer irgendwelche Stolpersteine umkurvt werden müssen. Das Ur-Vertrauen, dass es irgendwann wieder so kommen wird, das lehrt der Sport. Und da liegt, trotz Fußball-Fokussierung, dann doch auch die Expertise. Irgendwie. Unter Anführungsstricherln.