Hart, aber nicht unmöglich. Über die Parallelen für den ESV Wang und dem Stocksport.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 14. April 2021 (02:23)

Bereits 2018 agierte der ESV Wang in der Staatsliga. Damals war das Unterfangen ebenfalls Klassenerhalt. Zum Auftakt gelang in der höchsten österreichischen Spielklasse zwar ein Sieg, danach folgten aber nur noch Niederlagen und der Abstieg.

Nach dem sofortigen Wiederaufstieg verhinderte die Corona-Pandemie den Staatsliga-Auftakt. Ein Jahr später geht es aber endlich los. Mannschaftsführer Stefan Solböck hat nichts dem Zufall überlassen. Mit Sohn Patrick Solböck kehrte ein mehrmaliger Weltmeister zurück zu seinem Stammverein.

Mit der Verstärkung soll zumindest der Klassenerhalt realisiert werden. Das sind einmal die Ziele für den Verein, doch Vater Stefan Solböck denkt noch weiter. Er möchte den Stocksport salonfähiger machen. Weg vom Image der winterlichen Teichrunden, sondern hin zum Spitzensport. Immerhin finden bereits Gespräche über eine Aufnahme des Stocksports ins Olympiaprogramm statt.

Das wäre eine enorme Aufwertung. Bis dahin ist es aber noch ein langer Weg, der eine harte Kraftanstrengung benötigt. Der gleiche Weg, wie jener des ESV Wang in der Staatsliga: hart, aber nicht unmöglich.