Lichtblick gibt Auftrieb. Über die Bedeutung des Top-Ten-Platzes von Katharina Gallhuber.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. März 2021 (02:28)

Eine kräftige Duftmarke hinterließ Ski-Ass Katharina Gallhuber in Are. Beim zweiten Weltcup-Slalom in Schweden belegte die Göstlingerin den neunten Platz. Die Top-Ten-Platzierung ist damit ihr bestes Saisonergebnis. Mit den Vorstellungen in Schweden gelang auch der Sprung zum Weltcupfinale nach Lenzerheide.

Die zweifache Olympiamedaillengewinnerin hat eine lange Leidenszeit hinter ihr. Gut zwei Jahre nach ihrem Kreuzbandriss kämpfte sich Gallhuber mühevoll in den Weltcupzirkus zurück. Die größte Herausforderung: geduldig zu bleiben.

Während dieser Saison fuhr die 23-Jährige lange Zeit ihrer Form hinterher. Eine Teilnahme bei der Weltmeisterschaft ging sich nicht aus. Zudem wollte sich Gallhuber auch einem Qualifikationsstress entziehen. Nach den Ergebnissen am Wochenende eine gute Entscheidung.

Schön langsam findet die Technikspezialistin wieder in die Spur. Es fehlen nur noch Kleinigkeiten, wie die Topzeiten in manchen Passagen zeigten. Auf jeden Fall war Are ein Lichtblick, der Auftrieb gibt. Nicht nur für das Weltcupfinale, sondern auch für die kommende Saison.