Niemandsland vor der Nase. Über das brisante Derby zwischen Scheibbs und Gresten.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 23. September 2020 (02:07)

Es ist noch früh in der Saison 2020/2021. Der Weg ins Ziel ist (hoffentlich) noch weit. Zum jetzigen Zeitpunkt also von einer richtungsweisenden Partie zu sprechen, wäre mit Sicherheit übertrieben. Ganz ohne Brisanz ist das Derby zwischen dem SV Scheibbs und dem SC Gresten-Reinsberg am kommenden Samstag aber nicht.

Der Sieger bleibt vorerst im Rennen um den Meistertitel der 2. Klasse Alpenvorland. Der Verlierer verabschiedet sich daraus. Vorerst. Oder, wie Erich Mühlbacher, sportlicher Leiter der Scheibbser es ausdrückt: „Wie müssen gewinnen. Ansonsten blüht uns das Niemandsland in der Tabelle.“

Dort wollte eigentlich keiner der beiden Vereine so schnell wieder hin. Die Scheibbser thronten bei Abbruch der letzten Spielzeit auf Tabellenplatz eins und sehen sich auch diesmal als einer der Titelkandidaten. Gresten-Reinsberg möchte lieber früher als später in die 1. Klasse West zurück, zählt zum erweiterten Favoritenkreis.

Es ist noch früh in der Saison 2020/2021. Dass aber gerade ein Derby zum jetzigen Zeitpunkt ausschlaggebend über den weiteren Saisonverlauf zweier Nachbarn sein wird, ist für den Zuschauer ein Glücksfall. Denn wenn es auch eventuell nicht gut wird, spannend wird‘s auf jeden Fall.