Noch fehlt die Zierzeile. Über die bisherigen Transfers in Purgstall und Wieselburg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 24. Juni 2020 (02:29)

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ Gerhard Plank, Obmann der SVg Purgstall, darf sich zurücklehnen. Der Herbstmeister der 2. Landesliga hat seinen Kader verbreitert, dabei aber ganz genau drauf geachtet, die Hierarchie im Team nicht zu verändern. Die ist laut Plank aktuell nämlich „perfekt“ und dürfe „nicht zerstört werden“.

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Bedarf an einem richtigen Kracher bestand in Purgstall nämlich nicht. Das Werkl lief bekanntlich einwandfrei, mit Thomas Buschenreithner hat sich nur ein Spieler aus dem Fliederstadion verabschiedet.

Anders, und doch ähnlich, die Situation bei Ligakonkurrent SC Wieselburg. Auch hier wurden Hausaufgaben erledigt. Nicht alle, aber schon sehr viele. Obmann Robert Gnant und seine Funktionärskollegen lotsten ein Quintett an Ehemaligen zurück in die Braustadt. Langzeitverletzte stehen kurz vor dem Comeback.

Das klingt zunächst gut. Weniger gut ist der Umstand, dass für den nach Rohrbach abgewanderten Offensivgeist Nico Skriwan noch kein adäquater Ersatz gefunden werden konnte. Auch einen weiteren Stürmer hätte man beim SCW gern. Coach Rudi Vogel weiß daher: „Wir können uns noch nicht zurücklehnen.“ Bei Wieselburg fehlt noch die Zierzeile.