Skisportler zeigen es vor. Über die Durchführungen von Rennen während der Pandemie.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 17. Februar 2021 (02:38)

Johannes Aujesky fuhr bei der Weltmeisterschaft in Schweden knapp an einer Medaille vorbei. Nur eine Kleinigkeit machte den Unterschied vom großen oder kleinen Finale. Am Ende stand mit Rang sieben sein zweitbestes Ergebnis in seiner persönlichen WM-Historie.

Dass eine Weltmeisterschaft überhaupt stattfand, lag am eingehaltenen Präventionskonzept, das einen reibungslosen Ablauf ermöglicht. Auch bei der derzeit laufenden Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo unterliegen die Trainer und Athleten strengen Auflagen. Davon kann Katharina Huber ein Lied singen. Doch sie lassen die Kontrollen über sich ergehen, denn sonst müssten sie auf ihren Sport verzichten.

Doch nicht nur in der Spitze ist das Konzept umsetzbar. Auch der Nachwuchs im Wintersport zeigt auf. Das beweisen die letzten Nachwuchsläufe. Mit dabei auch die Purgstaller Nachwuchsfahrer, die unter strenger Einhaltung der Auflagen, ebenfalls ihrer Leidenschaft nachgingen.

Natürlich ist das ein Mehraufwand, doch die Wintersportler zeigen vor, dass trotz der angespannten Pandemie-Situation sportliche Veranstaltungen möglich sind.