Sofern der Kopf mitspielt. Armin Grasberger über die launischen Diven in Wieselburg und Gresten.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 01. November 2016 (05:07)

Wird das heute ein guter Tag? Oder doch eher wieder einer zum Vergessen? Tritt die Mannschaft wieder so auf, wie sich die Fans das wünschen? Oder so, wie es der Gegner gern hätte? Fragen, die man sich im Großen und Kleinen Erlauftal momentan an jedem Wochenende stellt. Der SC Wieselburg und der SC Gresten-Reinsberg präsentieren sich in der ersten Hälfte der Saison 2016/2017 als launische Diven.

Woran das liegen könnte? Nun: Zumindest bei den Braustädtern hat man einen Erklärungsversuch parat. Nach guten Leistungen mache sich bei manchen seiner Kicker schnell Selbstzufriedenheit breit, vermutet Coach Christian Maurer. Aufgrund mangelnder Alternativen könne außerdem kein Konkurrenzkampf entbrennen. Eine Situation, in welcher ein eventueller Schlendrian blühen und gedeihen kann.

Etwas ratloser ist man in Gresten. Gegen Opponitz trat man zwar mit der nominell stärksten Startformation an, ging aber 0:3 unter. Wenige Tage später erkämpfte man mit einer Rumpftruppe in Waidhofen einen wichtigen Dreier. So gesehen liegt auch hier die Vermutung nahe: Kopfsache.
Beide Teams haben in diesem Kalenderjahr noch zwei Chancen, zu überzeugen. Drauf hätten sie es ja eigentlich. Sofern der Kopf mitspielt.