Um Geld darf es nicht gehen

Erstellt am 20. Juli 2022 | 05:31
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über den Geist des Freiwilligenwesens.

Seit über 120 Tagen sorgen rund 50 freiwillige Helfer mit mehr als 3.000 ehrenamtlichen Stunden dafür, dass die aus der Ukraine Vertriebenen im Lehenhof in Scheibbs halbwegs eine neue Heimat finden. Dass jetzt noch dazu mitten in der Urlaubszeit etwas der Schwung bei den Freiwilligen nachlässt, ist verständlich. Das Freiwilligenteam braucht also „Nachschub“ – und wenn es nur ein oder zwei Dienste im Monat sind. Die Vertriebenen danken es mit Herzlichkeit und arbeiten mittlerweile oft auch selbst schon intensiv mit.

Doch genau an diesem Punkt keimte zuletzt Kritik auf. Denn die Stadtgemeinde könnte Vertriebenen die Mitarbeit vorschreiben und müsste dann eine Entschädigung von 3 bis 5 Euro pro Stunde zahlen. Tut sie aber nicht. Zu Recht. Denn das würde intern nur Neid und Missgunst erzeugen. Sowohl bei den Flüchtenden selbst als auch bei vielen übrigen freiwilligen Helfern.