Und wieder ist einer weniger. Christian Eplinger über ein leider vorhersehbares Ende. Die Skilifte „Mäuerlberg“ und „Försterkogel“ in Puchenstuben, die Steinbach-Lifte in Göstling und jetzt der Helmel-Lift in Kasten bei Lunz.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 18. März 2014 (23:59)
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Die Skilifte "Mäuerlberg" und "Försterkogel" in Puchenstuben, die Steinbach-Lifte in Göstling und jetzt der Helmel-Lift in Kasten bei Lunz. Immer mehr kleine Skilifte in den niedrigeren Lagen erleiden dasselbe Schicksal. Die warmen Winter und alle Jahre wiederkehrenden Tauwetter-Tage machen einen wirtschaftlichen Betrieb fast unmöglich. Daran können selbst Schneekanonen nichts ändern. In Kasten standen übrigens die ersten in der gesamten Region.

Hinzu kommt, dass die Erwartungshaltung der Skigäste weiter steigt. Der Skifahrer will perfekte Pisten und die passende Infrastruktur – bei kleinen Skigebieten heißt das zumindest meist ein Kinderland mit Zauberteppich. Investitionen, die sich kaum rechnen.

Die Brüder Helmel sind aus dieser Teufelsspirale nach unten jetzt ausgestiegen. Man kann es ihnen nicht verübeln, auch wenn eine Lücke bleibt. Denn gerade von den kleinen Skigebieten profitieren auch die großen. Nur das Zusammenspiel der beiden wird aufgrund von Wetter- und Wirtschaftsfaktoren immer schwieriger.