Unter keinem guten Stern

Erstellt am 10. August 2022 | 04:14
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Über ein Steinakirchner Déjà-vu beim Festsaal.

Der Steinakirchner Festsaal samt angeschlossenen Gasthaus kommt nicht aus den Schlagzeilen. Seit dem Umbau und der Neueröffnung 1997 hat er bereits seinen siebenten Pächter „verbraucht“ – dabei war die Familie Buchinger in den ersten elf Jahren eine echte „Konstante“. Die letzten drei Pächter musste die Gemeinde als Besitzer wegen Zahlungsrückständen kündigen – zwei davon nach nur einem Jahr. Es braucht jetzt wirklich ein nachhaltiges Gesamtkonzept. Der ewige Schilder- und Namenswechsel ist der Sache auch nicht dienlich.

Bitter sind die unmittelbaren Auswirkungen der Schließung für Steinakirchen. Dem Ort fehlt ein „echtes Gasthaus“. Für eine Zehrung oder größere Feiern muss man nach Wang oder Wolfpassing ausweichen oder man einigt sich mit der Gemeinde bezüglich Festsaal und nimmt seinen eigenen Caterer mit. Keine Ideallösung, aber vermutlich eine, die noch einige Zeit überdauern wird.