Welten liegen dazwischen

Über den Wandel Erbers vom ungestümen JVP-Politiker zum „Kämpfer für die Region“.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 02:05

Laut polternd und sich kein Blatt vor den Mund nehmend – so kannte man Anton Erber Ende der 90er-Jahre/Anfang des neuen Jahrtausends.

Als Landesobmann der Jungen ÖVP hat er sich 1998 in den Landtag reingekämpft, 2003 sein Mandat im Spitzenduell mit dem damaligen Parteichef Josef Braunshofer erneut mit Vorzugsstimmen behauptet.

Damals wurde innerhalb der ÖVP auch viel Porzellan zerbrochen. Das bekam Erber bei seiner ersten Wahl zum Bezirksparteiobmann-Stellvertreter von Josef Plank ein Jahr später zu spüren. Nur 57 Prozent der Delegierten gaben ihm ihre Stimme.

17 Jahre später schaut Erbers Welt anders aus. Aus dem wahlkämpfenden JVP-Politiker ist ein „Kämpfer für die Region“ geworden – mit sachlicher Kompetenz, Herzblut und den Blick über die Parteigrenzen hinweg. Nicht Wadl-Beißen, sondern schneller Laufen lautet seine Devise. Und das ist gut so.