Wie recht der Didi doch hat. Armin Grasberger über die enorme Wichtigkeit einer guten Physis.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 09. Oktober 2018 (03:36)

„Schwitzen tut noch keinem Weh.“ Der Ausspruch ist noch gar nicht so alt. Falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte: Getätigt hat ihn Didi Kühbauer, neuer Trainer des SK Rapid Wien während seiner Antritts-Pressekonferenz am 2. Oktober.

Dass sein Team im konditionellen Bereich gravierenden Aufholbedarf hat, wurde spätestens in der 2. Halbzeit der Partie gegen die Rangers aus Glasgow deutlich. Rapid war stehend KO.

Was dank einer guten körperlichen Verfassung alles möglich ist, das beweist aktuell hingegen die SVg Purgstall. Die Erlauftaler feierten im Derby gegen den SV Oberndorf einen verdienten 3:0-Sieg und lachen von der Tabellenspitze der Gebietsliga West. Ein Faktor des Erfolges: Die gute Purgstaller Physis.

Die fordert Trainer Hans Jürgen Moser von den Spielern, verriet Obmann Gerhard Plank im Interview. Und die hat in dieser Saison schon oft den Ausschlag zugunsten der Erlauftaler gegeben.

Purgstall ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Weg zum Erfolg nur über eine blendende körperliche Verfassung gehen kann. Mag der Kicker auch noch so begnadet sein: Wenn er beim Laufen über seine Zunge stolpert, dann war es das mit der Gefährlichkeit. Didi Kühbauer hat eben recht. Und die SVg Purgstall weiß das.