Wolken haben sich verzogen. Über die gelungenen Transfers des SC Wieselburg.

Von Armin Grasberger. Erstellt am 16. Juli 2019 (02:33)

Blicken wir gemeinsam kurz einige wenige Wochen zurück. Der SC Wieselburg hat die Saison 2018/2019 der 2. Landesliga West auf dem ersten Nichtabstiegsplatz beendet. Mit Michael Loidl und Andreas Schluder haben zwei Führungsspieler den Verein verlassen. Angeblich gab es atmosphärische Störungen zwischen Team und Trainer. Die wurden dem Coach schlussendlich zum Verhängnis. Markus Hieß musste gehen. Trotz einer, angesichts der verletzungsbedingten Umstände, bärenstarken Rückrunde.

Da befand sich viel in der Schwebe. Sehr viel. Auf die Braustädter schien eine weitere Saison voller Abstiegskampf zuzurollen. Am Ende der Transferzeit sieht die Situation in Wieselburg aber schon wieder viel freundlicher aus. Den Verantwortlichen ist es in Zusammenarbeit mit Neo-Trainer Rudolf Vogel gelungen, echte Verstärkungen an Land zu ziehen. Die beiden neuen Legionäre Jakub Petr und Petr Hosek haben bei ihrem ersten Testspiel-Einsatz überzeugt. Besonders Doppeltorschütze Hosek wusste zu gefallen. Mit Michael Ehribauer, Marco Hofmann und Özkan Dinc hat Wieselburg drei Talente zum Verein gelotst, die diesen Titel nicht nur aufgrund ihres junges Alters tragen.

Da ist zwar noch viel Kaffeesudleserei dabei: Aber in Wieselburg stimmt die Richtung.