Reinsberg: Der Tisch ist wieder voll. Bei konstituierender Sitzung holte sich VP-Ortschef Franz Faschingleitner Vertrauer aller 19 Mandatare.

Von Anna Faltner. Erstellt am 26. Februar 2020 (05:17)
Der neue Gemeinderat (vorne, von links): Reinhard Nosofsky, Christian Vogelauer, Franz Faschingleitner, Engelbert Teufel, Rudolf Winter; (hinten, von links): David Maurer, Herbert Eßletzbichler, Manfred Großberger, Markus Plank, Claudia Faschingleitner, Manfred Biborosch, Evelyn Bogenreiter, Heidemarie Wolmersdorfer, Gerhard Teufel, Johann Faschingleitner, Sabrina Binderlehner, Julia Mayer, Andreas Prüller und Manfred Teufel.
Anna Faltner

So richtig voll wirkt der Sitzungssaal nun nach der Wahl. Nachdem die letzten fünf Jahre nur 15 Mandatare am Tisch saßen, ist der Gemeinderat nun nämlich wieder vollzählig. Die konstituierende Sitzung am Dienstagabend lockte neben dem vollständig anwesenden Gemeinderat auch einige Zuhörer ins Gemeindeamt. Die Angelobung der Mandatare sowie die Wahl des Bürgermeisters führte VP-Gemeinderat Johann Faschingleitner als Altersvorsitzender durch.

Die erste Wahl fiel ganz eindeutig aus: 19 von 19 Stimmen für VP-Bürgermeister Franz Faschingleitner. „Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass ich die volle Unterstützung des Gemeinderates habe. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit“, bedankte sich der Ortschef für das Vertrauen und übernahm den Wahlvorsitz. Sofort ging es nämlich weiter mit der Wahl der geschäftsführenden Gemeinderäte. Für die Volkspartei übernehmen Christian Vogelauer, Reinhard Nosofsky, Engelbert Teufel und Manfred Großberger (eine Gegenstimme) diese Funktion, geschäftsführender Gemeinderat der Sozialdemokraten wird Spitzenkandidat Rudolf Winter.

„Zwischen uns passt kein Blatt Papier“

Der ÖVP-Vorschlag für den Vizebürgermeister lautete auf Christian Vogelauer. Er bekam das Vertrauen von 17 Mandataren geschenkt, ein Stimmzettel lautete auf Rudolf Winter, einer war ungültig. Beide Herren an der Spitze waren stolz auf das Ergebnis. „Zwischen Bürgermeister und Vizebürgermeister darf kein Blatt Papier passen, so heißt es oft. Bei uns ist das wirklich so. Wir zeigen große Einigkeit und das freut mich sehr“, zollte Faschingleitner seinem Vize Respekt.

Danach ging es gleich an die Verteilung der Ausschüsse. Streichungen gab es dabei keine, allerdings werden die Vorsitzenden der einzelnen Ausschüsse erst in deren konstituierenden Sitzungen gewählt. Nachdem die nächsten Sitzungstermine festgelegt wurden, wies der Bürgermeister auf die neu gewonnene Flexibilität durch den vollbesetzten Gemeinderat hin: „Es ist jetzt schon leichter zu verkraften, wenn wer fehlt. Aber es wäre trotzdem wichtig, dass alle da sind“, betonte er.