Stadtkapelle brachte Wieselburg zum Klingen

Erstellt am 05. April 2022 | 18:30
Lesezeit: 3 Min
Am Samstag brachten die Stadtkapelle sowie die Erlauftaler Hopfenbläser Wieselburg wieder zum Klingen.
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 Jubiläen, Ehrungen und Blasmusik – der guten Stimmung in der Halle 3 in Wieselburg am vergangenen Samstagabend fehlte es an nichts. Das von Eva Steiner und Barbara Kerschbaumer moderierte Konzert war ein Erfolg. Nach zwei Jahren ohne Konzerte konnte sich die Stadtkapelle Wieselburg wieder von ihrer besten Seite präsentieren und allen Blasmusikfreunden einen schönen Abend ermöglichen.

Auch die Erlauftaler Hopfenbläser, welche im Februar die Einladung als Gastmusiker für das Konzert bekommen haben, freuten sich, ihr erstes Konzert zu spielen. Als es durch die Corona-Pandemie schlecht möglich war, in einer großen Kapelle zu proben, fanden sich die jungen Männer zwischen 18 und 21 Jahren zusammen, um gemeinsam zu musizieren. Die sechs Musiker Lukas Gartner, Daniel Handl, Maximilian Seifert, Alexander Rauner, David Gartner und Philipp Edbrustner aus insgesamt drei verschiedenen Kapellen haben sich so dazu entschlossen, für kleinere Anlässe wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern Lieder vorzubereiten und mit ihren Instrumenten die Feiernden zu erfreuen. So hatten sie eine gute Vorbereitung und ihnen war am Samstag nicht anzumerken, dass es ihr erstes großes Konzert war.

Auch für die Stadtkapelle Wieselburg selbst war es ein besonderer Auftritt, da sie 2022 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Auch Bürgermeister Josef Leitner feierte ein Jubiläum. Vor Kurzem wurde er 50 Jahre alt und wurde dem Anlass entsprechend von der Stadtkapelle überraschend eingeladen, bei einem Lied mitzuspielen.

Eine weitere Besonderheit des Konzertes waren die Ehrungen, die Bezirksobmann Werner Pitzl vornahm. Vor allem Hubert Gansch bekam eine besondere Ehrung: Gold mit Zusatzspange für 60 Jahre. Auch für Werner Pitzl ist dies außergewöhnlich, denn eine so hohe Auszeichnung hat er zum ersten Mal verliehen: „Blasmusik ist etwas ganz Besonderes, in welchem Verein sonst kann man 60 Jahre aktives Mitglied sein“, unterstrich Pitzl.

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