„Rebel Meat“: Erst nur verkostet, und jetzt im Regal. Studierende und Auftraggeber profitieren von Zusammenarbeit am Wieselburger FH-Campus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. April 2021 (05:52)
Die beiden FH-Sensorikerinnen Kathrin Heim und Roswitha Enzelberger mit den Produkten von „Rebel Meat“. Foto: FHWN
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Im Dezember noch waren Kathrin Heim und Roswitha Enzelberger mit ihrem Bratwürstel-Liefermobil unterwegs, um 600 Bratwürstel an 200 Testkoster auszuliefern. Jetzt ist das Produkt bei Billa Plus erhältlich. Wer hinter der Aktion steckte, war damals nicht bekannt.

Roswitha Enzelberger und Kathrin Heim, Produktentwicklerinnen und Forscherinnen am Campus Wieselburg, freuen sich daher, rechtzeitig zur Markteinführung des Produkts, das Start Up-Unternehmen „Rebel Meat“ als Auftraggeber vorstellen zu dürfen. Eine Kooperation, die voll aufgegangen ist. Für ihre Produktentwicklungen wurde Rebel Meat schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von „Green-start“, einer Start-up-Initiative des Klima- und Energiefonds.

Die Rücklaufquote im Dezember war sensationell. 48 Stunden nach der Auslieferung haben unglaubliche 96 Prozent der Testpersonen ihre ausgefüllten Fragebögen an die Forscherinnen des Fachbereichs Lebensmittelwissenschaften des Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt retourniert.

„Ein Erfolg, der unserem Konzept, potenzielle und Konsumenten direkt in den Produktentwicklungsprozess einzubinden und so für die Vielfalt der Lebensmittelproduktion zu begeistern, recht gibt“, freut sich Kathrin Heim. Doch nicht nur für Auftraggeber wie „Rebel Meat“ sind Kooperationen mit der Fachhochschule Wiener Neustadt dank der wertvollen Forschungsergebnisse ein großer Gewinn. Auch die Studierenden können davon profitieren.

Studierende erleben Berufsalltag hautnah mit

„Die Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen stellt für uns als Fachhochschule einen vielseitigen Benefit dar. Unsere Studierenden lernen durch das praxisorientierte Studium und die Zusammenarbeit mit renommierten Lebensmittelbetrieben den Berufsalltag hautnah kennen“, weiß Gernot Zweytick, Leiter des Studiengangs Lebensmittelproduktentwicklung und Ressourcenmanagement. So ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Studierende regelmäßig als Testpersonen melden, wenn es am Campus Verkostungen gibt.