Verbindlichkeiten: Neubruck sorgt für Diskussionsstoff. Scheibbser SP sieht Probleme mit laufenden NIG-Verbindlichkeiten. Hanger ist anderer Ansicht.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 04. Januar 2019 (06:32)
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Symbolbild

Alle Jahre wieder. So sicher wie das Kommen des Christkindes sind zum Jahresausklang auch die Diskussionen im Scheibbser Gemeinderat rund um die vorgelegten Bilanzen der Neubruck Immobilien GmbH, bei der die Stadtgemeinde Scheibbs den größten Anteil der insgesamt 20 Gesellschafter (17 Gemeinden und drei Banken) hat.

Die Bilanz für 2017 weist der NIG ein Minus von 41.000 Euro aus, resultierend aus Mindereinnahmen in der Gastronomie. Die ist seit 2018 neu vergeben und soll nun positive Zahlen bringen. Hauptkritikpunkt für die SP-Fraktion waren die offenen Verbindlichkeiten von insgesamt 2,7 Millionen Euro. „Wie werden wir diese in Zukunft bedienen, wenn wir alle Flächen dort schon verkauft haben?“, fragt SP-Fraktionsobmann Stadtrat Hans Huber.

„Den Verbindlichkeiten, die mit Miet- und Pachteinnahmen planmäßig bedient werden, stehen weit höhere Vermögenswerte gegenüber. Insgesamt ist es uns gelungen, das Töpper-Areal in Neubruck mit Kapelle und Schloss aus dem Dornröschenschlaf zu holen. Mit 14 Betriebsansiedelungen und rund 80 neuen Arbeitsplätzen ist das Projekt auch wirtschaftlich ein Erfolg“, kontert NIG-Geschäftsführer Andreas Hanger.