KartausenBräu Gaming: Neues Team, bewährte Braukunst

Erstellt am 19. Juni 2022 | 06:02
Lesezeit: 2 Min
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Braumeister Sebastian Dorrer (rechts) möchte gemeinsam mit seinem Lehrling David Schnabl noch viele Auszeichnungen und Preise für das Gaminger Kartausenbräu holen.
Foto: Claudia Christ
Braumeister Sebastian Dorrer und Lehrling David Schnabl halten in der Kartause Gaming die Braukunst hoch.
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Bier wird in der Kartause Gaming schon seit 2008 Jahren gebraut. Braumeister Harald Tiefenbacher holte sich Ende 2019 Sebastian Dorrer als Verstärkung dazu. Nach Tiefenbachers Abgang im April dieses Jahres in die Selbstständigkeit füllt Dorrer gemeinsam mit Lehrling David Schnabl die Flaschen mit dem edlen Gebräu. Neuerdings zieren die Etiketten des Kartausenbräu ein zusätzliches Logo, nämlich das des Vereines der Österreichischen Privatbrauerei. Dieser wurde bekannterweise im Herbst des Vorjahres gegründet und zählt aktuell an die 30 Mitglieder, darunter auch die Gaminger Brauerei. „Das Logo garantiert maximale Wertschöpfung im eigenen Land und steht für Genuss voller Vielfalt und echter österreichischer Braukultur“, erklärt Dorrer, der als nächstes Ziel das AMA-Genussgütesiegel anstrebt. Dieses gewährleistet, dass alle Zutaten für das Gebräu aus der Region stammen. „Bis Ende nächsten Jahres sollen wir auf jeden Fall so weit sein“, meint Dorrer.

Derzeit liegt die Auslastung in der erst 2019 neu eröffneten und umgebauten Brauerei unter 100 Prozent. „Grund dafür sind die durch die hohen Transportkosten fehlenden Exporte nach Italien und in die USA“, erklärt der 31-jährige Braumeister, der seine Lehrjahre in der Brauerei Haselbräu in Münichreith (Bezirk Melk) verbracht hat. Die Zielsetzung ist für ihn klar: regionale Braukunst, am besten ausgezeichnet. Und so sind bereits sechs seiner Biere beim „Beer Star“ eingereicht, „und im Herbst stehen die Staatsmeisterschaften an“, ergänzt Dorrer.

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