Chopinfestival in Gaming: Musikgenuss vom Feinsten

Erstellt am 02. Juli 2022 | 06:24
Lesezeit: 2 Min
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Als Frédéric Chopin 1810 in Żelazowa Wola in Polen geboren wurde, kannte man diesen Teil der heute gängigen Musikgeschichte noch nicht. Sein Musikstil prägte und wird unter all der Vielfalt, die es heute gibt, stets sofort erkannt.
Foto: FotoLois.com, Alois Spandl
Erstmals findet das diesjährige Chopin-Festival bereits Anfang August in der Kartause Gaming statt.
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Die 38. Auflage des Internationalen Chopin-Festivals in der Kartause Gaming bringt terminlich eine Neuerung. Erstmals findet es nicht Mitte August, sondern bereits von 5. bis 7. August statt. „Das gibt zeitlichen Spielraum zu anderen wichtigen Kulturveranstaltungen in Niederösterreich“, begründet Theodor Kanitzer, Präsident der Internationalen Chopin-Gesellschaft und der „Österreichisch-Polnischen Gesellschaft“.

Das Programm, das im Zeichen von „100 Jahre NÖ“ steht, verspricht im Eröffnungskonzert in der Kartausenkirche am Freitag, 5. August, die Uraufführung des Werkes ‚Sinfonietta Nr. 2 (tempora mutantur) von Hannes Raffaseder (Urheber des musikalischen Klangturmarrangements im Regierungsviertel in St. Pölten), vorgetragen von „Camerata Mozartiana“.

Neue musikwissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Ludwig van Beethoven bei seinem Aufenthalt in Baden höchstwahrscheinlich die Inspiration zur Komposition seiner 9. Symphonie – das heute besonders als Hymne der Europäischen Union bekannte Werk – großteils in Baden zu Papier brachte. Zum Höhepunkt des Eröffnungskonzerts wird die Europahymne zu Ehren von Ludwig van Beethoven vorgetragen. Aber natürlich kommt auch heuer Frédéric Chopin nicht zu kurz. Denn einer der renommiertesten zeitgenössischen Klaviervirtuosen und Chopin-Interpreten, Janusz Olejniczak, wird dem Konzertflügel neuerlich alles an chopinistischen Klangmustern entlocken. Für den musikalischen Ausklang sorgt in diesem Jahr die Familienmusik Six aus Opponitz auf der Seebühne in Lunz.

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