Grestens Kulturhaus wird laufend renoviert

Nach 25 Jahren werden erste Sanierungsarbeiten nötig. Backstagebereich und ein Raum für die Musikschule wurden saniert.

Erstellt am 30. Januar 2021 | 06:10
440_0008_8013087_erl04gresten_kulturschmiede_verein.jpg
Einige Ausschussmitglieder des Vereins Kulturschmiede und des Theaterensembles Gresten besichtigten die frisch adaptierten Räumlichkeiten (von links): Ursula Schwab, Gabriela Oelmann, Ralph Oelmann, Norbert Mauler und Helga Puchebner-Heigl.
Foto: privat

Das Grestner Veranstaltungshaus, die Kulturschmiede, ist in diesem Jahr schon 25 Jahre alt. Ein Alter, in dem die ersten kleinen Schönheitseingriffe anstehen. Schon in den letzten Monaten ist einiges passiert, die Proberäume sowie die Räumlichkeiten (Backstage-Bereich) und Garderoben für die Künstler wurden adaptiert.

Ausweichquartier für die Musikschule geschaffen

Neue Farben, neue Vorhänge, Beleuchtungskörper, Schminkspiegel und eine gemütliche Eckbank sollen den Künstlern eine gemütliche Atmosphäre vor ihren Auftritten ermöglichen. Darüber hinaus wurde auch der Raum neu eingerichtet, in dem früher die Mutterberatung stattfand.

Ein Kopiergerät und die notwendigen Materialien für den Musikunterricht stellte die Marktgemeinde ebenfalls zur Verfügung. „Dort haben wir jetzt ein Ausweichquartier für die Musikschule geschaffen, den Raum adaptiert und mit Schallschutz und Teppichen ausgestattet. Im Herbst konnten sogar schon ein paar Musikstunden dort stattfinden“, berichtet SP-Bürgermeister Harald Gnadenberger zufrieden.

Die Sanierungsarbeiten fanden von Sommer bis Herbst statt, für kurze Zeit konnte die Musikschule die Räumlichkeiten schon nutzen, an Veranstaltungen war seitdem allerdings kaum zu denken.

Bis zum Sommer keine Veranstaltungen geplant

Und das wird sich auch im Frühjahr nicht ändern. „Höchstens die Zahlen stimmen, vielleicht könnte man dann kurzfristig etwas arrangieren“, meint Gnadenberger. Der Verein Kulturschmiede startet also erst im Herbst wieder mit seinem Programm.

Die Marktgemeinde Gresten lädt dafür im Sommer wieder zur traditionellen „Sommerkultur in Gresten“. Los geht es am 15. Juni mit dem Vokalkabarett „Die Vierkanter“.

Gärtner Hannes Käfer tritt am 25. Juni mit dem Kabarett „Die Leiden des jungen Gärtners“ auf und Gery Seidl sorgt noch einmal am 13. Juli mit seinem Programm „Hochtief“ für Unterhaltung. Aufgrund der momentan unplanbaren Situation gibt es noch keine Vorverkaufskarten für die einzelnen Veranstaltungen, stattdessen können Geschenkgutscheine am Gemeindeamt erworben werden.