Kurzarbeit und Homeoffice bei ZKW. Die Ausbreitung des Coronavirus veranlasst ZKW nun noch zu weiteren Schritten. Aufgrund der aktuellen Situation hat sich das Unternehmen entschlossen, die Werke in Wieselburg, Haag und Dietach auf einen stark eingeschränkten Betrieb umzustellen. Damit wird der Produktionsbetrieb weiter gedrosselt und wo immer es möglich ist, die Fertigung bis auf weiteres ausgesetzt. „Darüber hinaus nutzen wir das Covid-19-Kurzarbeitmodell und Homeoffice, um diese Ausnahmesituation zu bewältigen“, erklärt Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Von Red. Erlauftal. Erstellt am 19. März 2020 (15:41)
Auch der Betrieb im ZKW-Stammwerk in Wieselburg wird stark eingeschränkt.
ZKW Group

Mit den neuen Maßnahmen reagiert ZKW auf die geänderte Situation in der Automobilindustrie. Bereits seit mehr als einer Woche sind alle ZKW Mitarbeiter – wo es inhaltlich, technisch und persönlich möglich ist – im Homeoffice. Nachdem diese Woche wichtige Kunden wie BMW, Audi und VW ihre Produktion gestoppt haben, reduziert nun auch der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist seine Kapazitäten.  

Arbeitsplätze sichern

Jene Fertigungsprojekte, für die dringende Lieferverpflichtungen bestehen, führt ZKW unter besonderer Rücksichtnahme auf gesundheitliche und arbeitsrechtliche Vorkehrungen weiter. "ZKW wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um langfristig Arbeitsplätze zu sichern", versichert Schubert. Dazu müssen allerdings Kürzungen im Leasingbereich vorgenommen werden. Außerdem muss auf das Covid-19-Kurzarbeitmodell zurückgegriffen werden. „Es ist damit zu rechnen, dass sich sowohl die Situationen unserer Kunden als auch die gesetzliche Lage weiterhin verändern. Demensprechend müssen wir auch unsere Maßnahmen ständig bewerten, anpassen und erweitern“, sagt Schubert.

Gemeinsam durch die Krise

Eine globale Taskforce sowie lokale Taskforces sind im engen Austausch, um stets rasch Maßnahmen zu setzen. Diese erfolgen in enger Abstimmung mit Behörden, Gesundheitsministerium und dem Betriebsrat. ZKW setzt auch konsequent die Empfehlungen der Bundesregierung um. „Ziel ist es, die Belegschaft bestmöglich zu schützen und langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Krise erfolgreich zu überwinden“, ist Schubert zuversichtlich. „Ganz besonders möchten wir uns bei allen Mitarbeitern bedanken, die in dieser schwierigen Situation sicherstellen, dass wir die Lieferkette aufrechterhalten und unseren Lieferverpflichtungen nachkommen können“, betont auch der Standortleiter der ZKW Lichtsysteme Wieselburg, Stefan Hauptmann.