Lackenhof

Erstellt am 28. Dezember 2017, 05:00

von Christian Eplinger

Teufel ist Kickls Kabinettschef. Der 38-jährige Lackenhofner Reinhard Teufel wechselt vom Büro Strache als Kabinettschef ins Innenministerium.

Besprechung im Innenministerium, von lin ks: Generalsekretär Peter Goldgruber, Kabinettschef Reinhard Teufel und Innenminister Herbert Kickl sowie Polizei-Präsident Gerhard Pürstl.  |  BMI/Pachauer

Reinhard Teufel – FPÖ-Gemeinderat in Gaming, FPÖ-Bezirksobmann und freiheitlicher Bezirksspitzenkandidat bei den Landtagswahlen 2018 – hat einen neuen Job: Der Lackenhofner ist neuer Kabinettschef bei Innenminister Herbert Kickl. Seit 2007 ist der 38-jährige Familienvater (vier Kinder) bei der FPÖ beschäftigt. Damals wechselte er von der Finanzbuchhaltung des Austrian Research Centers als Fachreferent in den freiheitlichen Parlamentsklub. 2011 holte ihn Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache in sein engeres Team und machte Teufel zu seinem Büroleiter in Wien.

Was bedeutet für Sie die Ernennung zum Kabinettschef im Innenministerium?

Reinhard Teufel: Die Ernennung zum Kabinettschef von Bundesminister Herbert Kickl ist eine große Ehre und Herausforderung zugleich. Das Innenressort ist für die Sicherheit unseres Landes zuständig. Die Bevölkerung erwartet sich nach der politischen Wende gerade vom Innenminister zu Recht die Umsetzung der im Wahlkampf formulierten, ehrgeizigen Ziele.

Welche Aufgaben sind mit dem neuen Amt verbunden?

Teufel: Meine Aufgabe ist es, den Minister bei der Tagesarbeit zu entlasten, indem ich die Agenden seines Büros koordiniere und für eine reibungslose Zusammenarbeit aller Kabinettsmitarbeiter sorge.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie damit unter sich?

Teufel: Das Kabinett ist zur Zeit im Aufbau begriffen – sowohl, was die für einen reibungslosen Arbeitsablauf notwendigen technischen Ressourcen angeht, als auch die Zahl der Mitarbeiter. Derzeit sind es zehn bis 15 Kolleginnen und Kollegen.

Wird sich das neue Amt auf Ihr politisches Engagement in der Region auswirken oder bleibt das unverändert?

Teufel: Selbstverständlich ist die Funktion des Kabinettschefs eine ausfüllende Tätigkeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Es sind viele Termine wahrzunehmen, Vorbereitungen zu treffen und administrative Aufgaben wahrzunehmen. Dennoch versuche ich nach Kräften, mein regionalpolitisches Engagement nicht zu vernachlässigen. Als Spitzenkandidat des Bezirks Scheibbs für die Landtagswahl nutze ich Synergien, indem ich einerseits im Wahlkampf auf meine parlamentarische Expertise zurückgreife, und zum anderen meine regionalpolitischen Erfahrungen auch für die Arbeit im Kabinett nutze. Zeitmäßig wird es eng, und Terminkollisionen werden unvermeidbar sein. Aber mit viel Engagement und politischem Gestaltungswillen sollte beides vereinbar sein.