Landbauer: "Ausreisetests sind politischer Vollholler". Heftige Kritik zu den geplanten und bevorstehenden Ausreisetest in den Bezirken Melk und Scheibbs kommt von FPÖ-Landesparteiobmann Udo Landbauer.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 07. April 2021 (15:16)
Udo Landbauer
FPÖ Niederösterreich

Die beiden Bezirke Scheibbs und Melk weisen heute mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 466,0 beziehungsweise 433,8 den sechsten Tag hintereinander eine Inzidenz über 400 auf. Bleibt sie auch morgen so hoch, so werden beide Bezirke zu Hochinzidenz-Bezirken. Damit kommen ab Freitag stichprobenartige Ausreisekontrollen. Diese hält Landbauer für einen "politischen Vollholler".

Im Hinblick auf die bevorstehenden Kontrollen in den Bezirken Scheibbs und Melk verweist Landbauer auf die tatsächlichen Infektionszahlen. Trotz des zwanghaften Testmarathons der vergangenen Wochen gelten laut Landbauer in den Bezirken Scheibbs und Melk rund 99 Prozent als nicht infiziert. „Mit der Sieben-Tage Inzidenz haben ÖVP und Grüne ein Instrument geschaffen, um ihre Zwangsmaßnahmen fortsetzen zu können. Das hat nichts mit der Realität zu tun, sondern dient einzig und alleine dem Aufrechterhalten der schwarz-grünen Angstpolitik!“, sagt Landbauer. Die FPÖ NÖ verweist zudem auf die aktuellen Hospitalisierungen gemäß AGES-Dashboard. Mit Stand 6. April liegt die Auslastung der für Corona-Patienten reservierten Intensivbetten in Niederösterreich bei 59,1 Prozent und jene der Normalbetten bei 34 Prozent. 

Zurück zu den Zahlen. Im Bezirk Scheibbs gibt es mit Stand 7. April 333 aktive Covid-19-positive Personen. Erneut um zehn Fälle mehr als noch am Ostermontag.