Projektmarathon 2020: Göstling holt Landessieg. Vier Mal Gold und zwei Mal Silber für Ybbstaler Landjugendgruppen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Juni 2021 (09:15)

Die Landjugend NÖ zeichnete ihre Ortsgruppen am Pfingstwochenende für ihre Leistungen im Rahmen des Projektmarathons 2020 aus. Dabei holten sich gleich sieben Gruppen aus dem Ybbstal Edelmetall und sogar den Landessieg. Dieser ging an die Landjugend Göstling, die im Herbst im Ortszentrum unter dem Projekttitel „AussichtsReich“ eine Aussichtsplattform in rund vier Metern Höhe errichtete.

Gold für Ybbstaler Motorikwegerl

Mit Gold ausgezeichnet wurden die Projekte der Gruppen aus Hollenstein, Opponitz, St. Georgen/Reith und Windhag. Die Hollensteiner Jugendlichen schufen das „Ybbstaler Motorikwegerl“, das sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Bewegung fördert. In Opponitz errichtete die Landjugend am Ybbstalradweg mit dem „Owonitza Rostplotz“ einen mobilen Pavillon. Mit dem Projekt „Rei therer Platzerl neu verpackt“ schufen die Landjugendmitglieder aus St. Georgen/Reith mehrere Sitzmöglichkeiten entlang des Ybbstalradwegs. Eine „Most-Tankstöh“, wo man regional auftanken kann, errichtete wiederum die Landjugend Windhag. Der erbaute Most- und Erdkeller lockt schon zahlreiche Besucher zum Windhager Rastplatz’l. Über Silber dürfen sich die Landjugendgruppen aus Waidhofen-Land und Lunz am See freuen. Die Waidhofner schufen mit dem „KUHRORT“ einen kreativ gestalteten Rastplatz am Rabenberg. Die Lunzer kreierten ein Kräuterlabyrinth.

Über 3000 LJ-Mitglieder waren dabei

132 Gruppen mit mehr als 3.000 Mitgliedern aus allen vier Vierteln Niederösterreichs nahmen im Vorjahr die Herausforderung an, 42 Stunden lang für den guten Zweck zu arbeiten. In Summe wurden dabei mehr als 100.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet. 43 goldene, 47 silberne und 36 bronzene Auszeichnungen wurden dafür vergeben.

Beglückwünscht wurden die ausgezeichneten Gruppen von Landesobmann Norbert Allram und Landesleiterin Kerstin Lechner, aber auch von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Lorenz Mayr und EU-Parlamentarier Alexander Bernhuber.