Ötscher-Ultra-Marathon: Maskenstart statt Massenstart. Auch die 24. Auflage des Ötscher-Ultra-Marathon ging über die Bühne. Dabei hing der Bewerb lange Zeit in Schwebe.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 07. Oktober 2020 (01:04)

Bereits auf den Oktober verschoben ging der 24. Josef-Steiner-Ötscher-Ultra-Marathon über die Bühne. Dabei kam das „Okay“ der Behörde erst eine Woche vor dem Start. „Es stand lange Zeit nicht fest, ob wir den Lauf durchführen können. Aber wir sind froh, dass es geklappt hat“, erklärt Organisator Herbert Egger.

Ein wenig befremdlich war es aber dennoch. Denn beim Start, der in Wellen von 20 Läufern über die Bühne ging, mussten die Athleten die ersten Meter mit einer Maske starten. Und auch beim Zieleinlauf herrschte Maskenpflicht. Nicht davon beirren ließen sich die Läufer aus Köflach bei der österreichischen Meisterschaft über die 50 Kilometer. Sie feierten durch Stefan Schriebl und Lukas Gärtner einen Doppelsieg. Thomas Gastecker landete mit einer Zeit von 4:49:31 auf Rang 19. Bei den Damen war Claudia Rosegger siegreich. Den Ultra-Marathon-Sieg über die 68 Kilometer (an zwei Tagen) sicherte sich Christian Doppler vom Laufclub Sicking. Stefan Zulechner schrammte in der Gesamtwertung an Rang drei vorbei. Heinrich Prokesch holte sich mit 6:48:34 Stunden den Sieg in seiner Altersklasse und belegte den sechsten Gesamtrang. Veronika Limberger war die schnellste Dame über die 70 Kilometer (7:13:51 Stunden).