Randeggerinnen holten Sieg bei Junggärtner-Wettbewerb . Nicht nur ihre Leidenschaft für Pflanzen und Blumen teilen zwei Randeggerinnen, sondern auch das Talent. Beim Junggärtner-Wettbewerb holten sie sich Platz eins und zwei.

Von Anna Faltner. Erstellt am 30. Juli 2020 (04:21)
Platz eins holte sich Lara Gruber von der Gärtnerei Käfer beim Bundesbewerb der Junggärtner (vorne, von links): Ausbilder Johannes Käfer, LAK-Präsident Andreas Freistetter, Lara Gruber, Landesleiterin Monika Neumayer; (hinten, von links): BBK-Obmann Scheibbs Franz Rafetzeder, Christian Kornherr (LK NÖ/LFA NÖ), Fachschuldirektor Franz Fuger, Herbert Stifter (AUVA) und Berufsschuldirektor Andreas Kovac.
Landjugend-Junggärtner Niederösterreich

Mit viel Leidenschaft für ihren Beruf und dem dafür nötigen Wissen holte sich Lara Gruber den ersten Platz beim Berufswettbewerb der Junggärtner in Niederösterreich. Das Gefühl für Blumen- und Pflanzenpflege dürfte man in Randegg lernen. Denn nicht nur Gruber stammt aus Randegg, sondern auch die Zweitplatzierte Theresa Adelsberger.

Am Berufswettbewerb nehmen die Lehrlinge der Gartenbauberufsschule Langenlois einmal teil – nämlich am Ende ihrer Lehrzeit. Lara Gruber hat die Lehrabschlussprüfung bereits hinter sich und bleibt weiter in der Gärtnerei Käfer tätig, wo sie auch ihre Ausbildung gemacht hat. Mit dem ersten Platz hat sie zwar nicht gerechnet, dass sie über ein ausgeprägtes Pflanzenwissen verfügt, wusste sie aber. Denn in allen drei Lehrjahren kam sie mit lauter Einsern nach Hause. Beim Bewerb standen Allgemeinwissen, Pflanzen erkennen und ein praktischer Teil am Programm. „Das waren kleine Ausschnitte aus dem Berufsalltag“, erklärt die 18-Jährige.

Die NÖN wollte wissen, warum sie sich für diesen Beruf entschieden hat. „Schon als ich klein war, war ich von Blumen fasziniert und habe mich sehr dafür interessiert. Man muss sich wirklich dafür begeistern, man trägt viel Verantwortung und auch den Kundenkontakt mag ich sehr“, erzählt sie. Und das schätzt sie nach wie vor.

Für beide war es schon immer der Traumberuf

Ihre Lieblingszeit im Betrieb ist die Zeit von Mitte Februar bis Ende April. „Da bekommen wir die Jung- und Zierpflanzen und ziehen sie auf, bis sie verkaufsfertig sind. Man kümmert sich über zwei bis drei Monate um sie“, sagt die Junggärtnerin.

Eine ähnliche Begeisterung bringt auch ihre Berufs- und Ortskollegin Theresa Adelsberger mit. Sie absolvierte ihre Lehre als Gärtnerin bei Blumen Grabmaier in Hausmening. Ein Jahr Lehrzeit hat sie noch vor sich – dann ist sie auch ausgebildete Floristin. Die 19-Jährige wusste auch schon früh, dass das ihr Traumberuf ist. „Ich wollte immer schon Gärtnerin werden, schon als Kind habe ich meiner Mama im Garten sehr gerne geholfen“, erinnert sich Adelsberger. Ihrem Lehrbetrieb bleibt sie weiterhin erhalten. Besonders viel Freude bereitet ihr der Kontakt zu den Kunden im Verkauf, das Pflegen der Zierpflanzen sowie die regelmäßige Pflege der Gräber am Friedhof.