Projektmarathon: Ein Wochenende mit einem Ziel. Von Freitagabend bis Sonntagmittag revitalisierte die Landjugend den Platz beim Hochbehälter „Kendlberg“ mit Bravour.

Von Anna Faltner. Erstellt am 02. September 2020 (05:21)
Innerhalb von 42 Stunden zeigten die Mitglieder der Landjugend Steinakirchen vollen Einsatz. Bürgermeister Wolfgang Pöhacker und Gemeinderat Thomas Stockinger (von links) waren begeistert.
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Wenn bis mitten in der Nacht die Bohrmaschine läuft, wissen die Steinakirchner meist, was los ist. Der Projektmarathon der Landjugend NÖ findet wieder statt. Von der Vorstellung der Aufgabe bis zur Präsentation des fertigen Projektes vergehen 42 Stunden. Von Freitagabend bis Sonntagmittag wurde also fast durchgehend gearbeitet. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Was zu tun war? Den Platz beim Hochbehälter „Kendlberg“ sanieren, das Dach der Hütte erneuern und dem anschließenden Fitnesspfad wieder neuen Glanz verleihen. Was die Landjugend Steinakirchen (zum Sprengel gehören übrigens auch die Mitglieder aus Wolfpassing und Wang) daraus gemacht haben? So einiges. „Unsere Zimmermänner haben schnell entschieden, dass wir die Hütte komplett erneuern“, erzählt Leiterin Karin Reitter. Bis Samstagfrüh um vier Uhr morgens stand die Hütte bereits.

„Ein kleiner Höhepunkt in diesem Covid-Jahr“

Hinzu kommen noch einige Sitzgelegenheiten, Stockerl, Tische und Bänke. Das Grillplatzerl mit Wetterstation sowie der Pizzaofen wurden geschliffen und revitalisiert. Und auch eine Eingrenzung für den Müll errichteten die Landjugendmitglieder. Sportlich wird es am Fitnesspfad, wo die Mitglieder Stationen mit Hürdenlauf, Sprung- und Balancierstäben und einen Treppenlauf errichtet haben. Zum Zug kamen neben den Zimmermännern und Maurern auch Gärtnerinnen und Floristen des Sprengels. Sie kümmerten sich um den Kräutergarten sowie die Gestaltung des Platzes. „Wir haben wirklich viele Fachkräfte bei uns im Sprengel. Das ist super. Und das Coole an dem Projektmarathon ist, dass jeder dasselbe Ziel hat und sich dafür einsetzt. Auch wenn es ein intensives Wochenende ist“, betonen die beiden Leiter Karin Reitter und Simon Bruckner.

Übrigens: Eigentlich macht die Landjugend Steinakirchen nur alle zwei Jahre beim Marathon mit. „Wir haben viele neue und motivierte Mitglieder und wollen nicht, dass sie den Anschluss verlieren. Deshalb haben wir heuer mitgemacht“, erklärt Reitter. Auch zur Freude von VP-Bürgermeister Wolfgang Pöhacker: „Alle Achtung. Das Projekt ist sicher ein kleiner Höhepunkt in diesem Covid-Jahr. Danke, dass ihr das macht!“